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Du willst endlich anfangen zu wandern, stehst aber vor dem gleichen Problem wie fast jeder Anfänger: Was muss ich kaufen, bevor ich losgehe? Foren, Influencer und Ausrüstungs-Läden predigen gerne vierlagige Systeme, Carbon-Stöcke und 300-Euro-Hardshells. Die Wahrheit für die ersten Touren ist deutlich entspannter – und deutlich günstiger.
Dieser Ratgeber ist genau dafür gemacht: Er führt dich durch die acht Ausrüstungsgegenstände, die für Einsteiger wirklich zählen, erklärt in Klartext, worauf du achten musst, und nennt zu jedem Punkt eine bewährte Empfehlung, mit der du nichts falsch machen kannst. Am Ende findest du eine kompakte Checkliste zum Abhaken.
Wenn du nur eine Sache richtig machen willst, dann diese: Investiere in die Schuhe. Der beliebteste Grund, warum Einsteiger nach der ersten Tour frustriert aufgeben, ist nicht zu schweres Gepäck und keine schlechte Kondition – es sind Blasen. Ein halbgares Schuhwerk ruiniert jede noch so schöne Panoramastrecke.
Für Einsteiger gilt:
Bewährter Einsteiger-Klassiker mit starker Dämpfung: der The North Face Hedgehog 3 Mid WP für Herren. Achtung beim Bestellen: Viele Käufer berichten, dass er eher schmal ausfällt – bei breiten Füßen eine Nummer größer oder eine andere Weite testen. Für winterliche Spätherbsttouren ist der Jack Wolfskin VOJO 3 WT Texapore Mid die wärmere Wahl mit Fleecefutter und bewährter Texapore-Membran.
Das Zwiebelprinzip klingt nach Guru-Wissen, ist aber simpel: Du trägst mehrere dünne Schichten statt eines dicken Pullovers. Wird es dir warm, legst du eine Schicht ab. Wird es nasskalt, ziehst du sie wieder an. Das ist wichtig, weil Schweiß am Körper – und dann eine nasskalte Pause auf dem Gipfel – die klassische Erkältungskombi beim Wandern ist.
Die drei Schichten für Einsteiger:
Der häufigste Einsteigerfehler: ein normales Baumwollshirt. Baumwolle speichert Schweiß, kühlt den Körper beim Gehen aus und trocknet stundenlang nicht. Ein Funktionsshirt aus Synthetik leitet Feuchtigkeit nach außen und trocknet in Minuten.
Das Jack Wolfskin Tech Stay Fresh T-Shirt erledigt genau das – und die Stay-Fresh-Technologie verhindert, dass es nach zwei Wanderpausen nach Turnhalle riecht. Für unter 40 Euro Pflichtprogramm.
Fleece ist das Arbeitstier unter den Midlayern: leicht, schnell trocknend, pflegeleicht, kaum kaputtzubekommen. Fürs Wandern reicht ein schlichter Fleecepulli vollkommen – er muss nicht bergsporttechnisch sein.
Der The North Face Resolve Fleecepulli für 39 Euro ist genau dafür gebaut: Viertelreißverschluss zum Lüften, Brusttaschen, recyceltes Material – und er passt problemlos unter jede Regenjacke. Passt die Passform? Er fällt klassisch normal aus, also auch für Zwiebel-Layering unkompliziert.
Hier scheiden sich bei Einsteigern die Geister, weil Hardshell-Jacken schnell teuer werden. Die gute Nachricht: Für Wanderwege und Tagesrunden brauchst du keine Expeditionsausrüstung. Eine solide 2-Lagen-Regenjacke mit verschweißten Nähten und verstaubarer Kapuze reicht völlig.
Und als Zwischending für trockenes, aber windiges Herbstwetter: eine Softshell. Die Jack Wolfskin Bornberg Hoody mit dreilagiger TEXASHIELD PRO-Membran ist winddicht, aber atmungsaktiver als jede Regenjacke – ideal, wenn die Regenjacke zu schwitzt und das Fleece allein nicht reicht.
Für den Winter als Einsteiger: Wer erste Schneetouren plant, braucht keine zwei Jacken, sondern eine 3-in-1-Lösung. Die Jack Wolfskin Norrland 3-in-1 Damenjacke kombiniert eine wasserdichte Texapore-Außenjacke mit einer abzippbaren Fleece-Innenjacke – im Winter zusammen getragen, im Herbst einzeln nutzbar. Das spart im Vergleich zu zwei Einzeljacken real Geld.
Der häufigste Frage von Einsteigern: „Wie groß muss der Rucksack sein?“ Antwort für Tageswanderungen: 25 bis 30 Liter. Kleinere Taschen quälen dich, wenn Regenjacke, Fleece, Wasser und Verpflegung hinein müssen. Größere laden dich zum Überpacken ein – und ein voller 50-Liter-Rucksack auf einer 12-km-Runde ist unbequem.
Worauf es ankommt:
Der The North Face Connector Rucksack mit 28 Litern sitzt genau in diesem Sweet Spot: Das „schwebende“ gepolsterte Laptopfach hält Technik trocken und getrennt von nasser Regenjacke, das Rückenpolster belüftet, und für 85,50 Euro bekommst du einen Rucksack, der auch als Uni- und Pendlerbegleiter funktioniert. Wer mehr Organisation für den Pendleralltag braucht, wirft einen Blick auf den The North Face Groundwork mit 29 Litern und eigenem 15-Zoll-Laptopfach.
Der Ausrüstungs-Check fürs Kleingedruckte:
Und ein Blick aufs Wetter am Vorabend gehört ab jetzt zu jeder Tour dazu. Es gibt keine „schlechte“ Wanderjacke-Rechnung: Regenjacke gehört immer mit – auch bei blauem Himmel beim Start.
Familienwandern lebt von einem Prinzip: Je kleiner das Kind, desto wichtiger die Schuhe. Erwachsene nervt ein nasser Fuß, Kinder feiern an, wenn Sandale oder Schuh schmerzen – und die Tour endet im Schlepptau.
Für Sommer und Badeeinstiege bewährt sich die Jack Wolfskin Taraco Beach Sandal – Klettverschluss, schnell trocknend, atmungsaktiv. Der Klettverschluss ist bei Kindern Gold wert: keine Schnürsenkel, die sich lösen, und die Sandale lässt sich in zwei Sekunden anziehen. Flexibler im Alltag (und für jedes Gewitter am See) ist die Jack Wolfskin Seven Seas 3 K – verstellbare Riemen, wasserfest, strandtauglich.
Für kühle Tage am Ende der Saison lohnt sich der Blick auf den Jack Wolfskin Real Stuff Loop – ein weicher Loop aus recyceltem Microfleece, der bei Kindern deutlich lieber getragen wird als ein klassischer Schal, der ständig rutscht. Passt übrigens perfekt zur Kombination mit dem Rest der Ausstattung, wenn der Nachwuchs auf dem Rücken sitzt oder im Kinderwagen liegt.
Sparen kannst du bei:
Sparen solltest du NICHT bei:
Mehr brauchst du für die ersten 15 Touren nicht. Ehrlich.
Wähle für Tour Nummer eins eine markierte Rundstrecke zwischen 8 und 12 Kilometern mit 300 bis 500 Höhenmetern. Das klingt unspektakulär, ist aber genau richtig: 3 bis 4 Stunden reines Wandern, inklusive Pause machbar an einem halben Tag, und du merkst danach ehrlich, ob Schuhe und Rucksack passen – ohne erschöpft nach Hause zu kommen.
Zweite Tour: gleiche Streckenlänge, mehr Höhenmeter. Dritte Tour: zum ersten Mal mit echtem Wetterrisiko (Regenansage) – jetzt zeigt sich, ob deine Regenjacke und dein Rucksack-Setup sitzen. Ab Tour fünf kennst du deine Bedürfnisse besser als jeder Ratgeber, und dann lohnt sich der Blick auf Spezialausrüstung.
Das Schönste am Wandern als Einsteiger: Fast alle Ausrüstung, die du hier zusammengestellt hast, nutzt du auch im Alltag – beim Pendeln, in der Uni, beim Spaziergang. Der Connector und die Stormy Point 2L Damenjacke sind Beispiele dafür, dass gute Outdoor-Ausrüstung eben gerade keine reine Schrank-Ware ist.
Los geht's. Such dir die Tour aus, geh die Checkliste durch – und lass dich nicht von der Perfektion bremisen. Die beste Ausrüstung ist die, mit der du tatsächlich rausgehst.
Ab 45,00 € ist der Versand kostenlos. Darunter kostet er 8,00 €.
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